|
Grußworte zum DGP-Kongress 2010 in Hannover
> Grußwort der Tagungspräsidenten
> Grußwort des niedersächsischen Ministerpräsidenten
> Grußwort des Oberbürgermeisters Hannover

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
zum 51. Kongress der DGP möchten wir Sie
herzlich nach Hannover einladen.
Die DGP feiert in diesem Jahr ihren hundertsten Geburtstag. 1910 und die folgenden 50 Jahre
stand die Tuberkulose ganz im Vordergrund. Heute kommt Lungenerkrankungen in Forschung
und klinischer Praxis eine steigende Bedeutung zu.
Dies dokumentiert sich auf der klinischen Seite durch die Neueinrichtung pneumologischer
Abteilungen und Kliniken in vielen kleinen und größeren Krankenhäusern. Wissenschaftlich
sind Pneumologen am Aufbau einer Reihe von großen Netzwerken beteiligt und konnten eine
Vielzahl von Großforschungsprojekten initiieren.
Wie ein roter Faden wird sich der Begriff "Integration" durch den 51. Kongress der DGP ziehen. Zum
Beispiel ist die Integration von Grundlagenwissen in unseren klinischen Alltag zu einer wesentlichen
Aufgabe der Fort- und Weiterbildung geworden und eines der Hauptthemen dieses Kongresses.
Mit der steigenden Bedeutung der Lungenheilkunde hat sich jedoch auch unser Blick über
die Organgrenzen hinaus geweitet. Der Einfuss von Atemwegserkrankungen auf systemische
Krankheitsprozesse einerseits und die Mitbeteiligung der Lunge bei nicht-pneumologischen
Erkrankungen andererseits sind in das Zentrum unserer Betrachtung gerückt. Integration des
Wissens anderer Fachdisziplinen in unsere klinische Arbeit und intensive Kooperation mit an-
deren Internisten, aber auch mit Radiologen, Mikrobiologen, Pathologen oder Chirurgen - um
nur einige zu nennen - sind heute wesentlich selbstverständlicher als noch vor 20 Jahren. Die
Kooperation untereinander und die Diskussion mit anderen Disziplinen wird in vielen Sym-
posien und Seminaren dieses Kongresses im Mittelpunkt stehen und hoffentlich zu einem
erweiterten Verständnis von Lungenerkrankungen beitragen.
Kooperation und Integration dokumentieren sich auch in unserer gemeinsamen Präsidentschaft für diesen Kongress. Hier in Han-
nover ist es gelungen, durch eine vertrauensvolle Kooperation auf allen Ebenen akademisch-universitäre Medizin und kommunale
Patientenversorgung miteinander zu verbinden und damit die Stärken beider Institutionen für den Patienten nutzbar zu machen.
Der Kongress in Hannover soll jedoch nicht nur für intensive Fort- und Weiterbildung und wissenschaftliche Diskussion
stehen. Für das gesellschaftliche Miteinander, die Integration des Entspannenden in die wissenschaftliche Arbeit und den
Austausch untereinander über das rein Medizinische hinaus besteht auf unserem Kongress in Hannover genügend Raum.
So hoffen wir, Sie am Eröffnungs- und Gesellschaftsabend in einladendem Ambiente begrüßen zu können.
Wir freuen uns auf lehrreiche, diskussionsfreudige, unterhaltsame Tage unter Freunden in Hannover.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Tobias Welte & Bernd Schönhofer
Grußwort des Ministerpräsidenten

Zum 51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin begrüße ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen der Niedersächsischen Landesregierung ganz herzlich.
Ich freue mich, dass sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin für Hannover als Austragungsort entschieden hat. Denn die Erforschung von Lungenerkrankungen ist einer der Schwerpunkte der Medizinischen Hochschule Hannover, die mit der Klinik für Pneumologie ein überregional anerkanntes Behandlungszentrum betreibt. Desweiteren steht die Abteilung für Pneumologie des Klinikum Region Hannover mit dem Standort Krankenhaus Oststadt-Heidehaus für die breite kommunale Versorgung der Patienten mit Lungenerkrankungen.
Die Zahl der Lungenerkrankungen steigt nach Aussage der WHO weiter an. Sie schätzt die Entwicklung der Infektionskrankheiten der Lunge – gerade auch unter dem Einfluss der Neuen Influenza – als besonders dramatisch ein. Aber auch aufgrund von Umwelteinflüssen nehmen Erkrankungen der Lunge zu.
Die Pneumologie umfasst ein weites Feld, auf dem immer mehr Spezialisten benötigt werden. Ihr großes Aufgabenspektrum umfasst nicht nur die Forschung und Entwicklung, sondern auch die Diagnose, Prophylaxe und Heilung ller Krankheiten von Lunge und Bronchien. Anerkannte Experten auf dem Gebiet der Pneumologie werden am diesjährigen ongress teilnehmen und mit ihren Fachbeiträgen einen Einblick in den aktuellen Wissensstand zu den jeweiligen chwerpunktthemen geben. Dem Thema „Lungentransplantation“ wird sicherlich eine besondere Bedeutung zukommen, da die Medizinische Hochschule Hannover als derzeit größtes Transplantationszentrum der Welt über besondere internationale Reputation verfügt.
Der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin wünsche ich einen erfolgreichen Jahreskongress und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anregende Diskussionen und einen angenehmen Aufenthalt in Hannover.
Hannover, im November 2009
Christian Wulff
Niedersächsischer Ministerpräsident
Grußwort des Oberbürgermeisters

Vom 17. bis 20. März 2010 findet im Convention Center der Hannover Messe der
51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
statt.
Ich begrüße alle Gäste, die anlässlich dieser Tagung nach Hannover gekommen sind,
sehr herzlich in der niedersächsischen Landeshauptstadt.
Die Wahl des Tagungsortes erfolgte aus gutem Grund. Die zentrale Lage und gute
Infrastruktur unserer Stadt hat Ihre Entscheidung sicher ebenso beeinflusst wie die
besondere Bedeutung Hannovers für Ihren Fachbereich. Mit der Klinik für Pneumologie
an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie der entsprechenden Abteilung
im Städtischen Klinikum verfügen wir über zwei anerkannte Behandlungszentren.
Ferner steht Hannover als derzeit weltweit größtes Zentrum für Lungentransplantationen natürlich besonders im
Blickpunkt.
Schon vor mehr als 10 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation Lungen- und Bronchialerkrankungen zu den
wesentlichen Herausforderungen der Zukunft erklärt. Obwohl es in der Zwischenzeit, auch dank schärferer Anti-
Raucherverordungen in zahlreichen Ländern, zu Verbesserungen gekommen ist, kommen neue Problemlagen
hinzu. So wird die Entwicklung von Lungeninfektionskrankheiten in Zusammenhang mit und unter Einfluss der
H1N1-Pandemie als sehr kritisch beurteilt.
Zu Ihrem Kongress werden bis zu 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen
Raum erwartet. Ich freue mich, dass Hannover Gastgeber dieses bedeutenden Zusammentreffens ist, und wünsche
Ihnen allen nicht nur einen erfolgreichen Kongress mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen, sondern auch
einen angenehmen Aufenthalt in unserer Stadt. Ich hoffe, es bleibt am Rande der Veranstaltung etwas Zeit, um
einige Sehenswürdigkeiten Hannovers zu besuchen.
Ich danke Herrn Prof. Dr. Bernd Schönhofer vom Klinikum Region Hannover und Herrn Prof. Dr.Tobias Welte von
der MHH für die Organisation und Übernahme des Tagungspräsidiums.
Herzlich willkommen in Hannover!
Stephan Weil
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
|
|